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Das persönliche Tutorial
Für alle die mit wenig Zeit und/oder geringer Frustrationsschwelle, die nur Fotoapparate, nur Glasperlen oder nur Kaffee anzubieten haben und dazu einfach zu erstellende, aber dennoch gute Produktabbildungen benötigen, lässt sich diese Arbeit dokumentieren. Allerdings habe ich beim Erstellen dieser Seite und auch bei den Hilfestellungen, die ich ab und an auf persönliche Anfrage gebe, festgestellt, dass sowas schnell in Arbeit ausartet.
Nehmen wir als Beispiel mal die Fuji-Knipse und folgende fiktive Anfrage:
Ich habe für meinen Online-Shop immer mal wieder Kompaktkameras, aber auch DSLR-Bodies, Objektive und Zubehör zu fotografieren. Würde das gern selber machen und mir dafür eine Ausrüstung zuzulegen. Denke da so ungefähr an Investitionen von 2000€. Was soll ich da kaufen und ich fasse ich es am besten an?
Nun werde ich nicht anfangen mich über alle gängigen Digitalkameras schlau zu machen und Kaufempfehlungen zu geben. Ebensowenig werde ich zu einer Wallimex- oder doch lieber Elinchrom-Blitzanlage raten. Das sei jedem selbst überlassen.
Ich kann aber so tun als wäre es in Zukunft mein Job, den Shop zu fotografieren. Und wie immer beginnt so ein Job mit den Überlegungen zum Fotokonzept (so es nicht vorgegeben ist) und dem Workflow. Erst dann kommt meine alte FujiS2 aufs Stativ. Und ipp, zipp, zapp und du bist ab suche ich maximal zwei Lampenköpfe aus, die mit gängigen Reflektoren bestückt werden. Hier beginnt die eigentliche Arbeit im Set.
Am Ende gibt es dann:
- eine Musteraufnahme,
- eine "Einkaufsliste" allen benötigten Equipments,
- eine ausführliche Dokumentation in Wort und Bild (u.a mit allen technischen Daten)
- einen einstündigen Telefonsupport bei den ersten eigenständigen Gehversuchen.
- Und natürlich meine Rechnung
Wie hoch die ausfällt hängt in erster Linie davon ab, ob diese Dokumentation anhand von einer oder doch eher zwei oder drei Musteraufbauten zu erstellen ist. Für den Fotoshop bräuchte es z.B. spätestens für das erste mattschwarze Gehäuse ein neues Licht.
Zwar macht einen das noch nicht zum Fotografen. Sicher ist aber, dass das Budget ziel- und lösungsorientiert eingesetzt wird. Es spart Zeit und man kommt zu präsentabelen Ergebnissen, ohne jedesmal das Rad neu erfinden zu müssen.
Wie das in Ihrem Fall genau ausschaut? Fragen Sie unverbindlich an!